Regelmäßige Leitungskreisarbeit zu Topthemen im Unternehmen

Rohde & Schwarz

PROJEKT BEI NONNAST & KOLLEGEN

Leitungskreisentwicklung für ROHDE & SCHWARZ Teisnach seit 2016

An einem erfolgreichen Produktionsstandort (Award: „Fabrik des Jahres“ in den Jahren 2010 und 2014, „GEO-Award 2016“) entschied sich der Teisnacher Werkleiter 2015 für eine Leitungskreisentwicklung in der sog. WL-Runde. Die Qualifizierung hatte das Ziel, die Führungsmannschaft des Standorts auf den Wandel und die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten, die aus Sicht des Werkleiters nur mit einem noch stärker proaktiven, systematischen und vor allem gemeinsamen Ansatz zu meistern sind.

Kunde

ROHDE & SCHWARZ ist ein deutscher Technologiekonzern mit den Arbeitsgebieten Messtechnik, Broadcast- und Medientechnik, Cybersicherheit, Rundfunk und Funkkommunikation. ROHDE & SCHWARZ verkörpert mit rund 10.500 Mitarbeitern Qualität, Präzision und Innovation auf allen Bereichen der drahtlosen Kommunikationstechnik. Vor mehr als 80 Jahren gegründet unterhält das selbstständige Unternehmen ein engmaschiges Vertriebs- und Servicenetz in mehr als 70 Ländern. Ein Umsatz von rund 1,9 Milliarden Euro pro Geschäftsjahr zeigt die langjährige Erfahrung und das fundierte Know-how im Kommunikationsbereich. Der Firmensitz ist München, in Asien und Amerika steuern regionale Hubs die Geschäfte.

ROHDE & SCHWARZ Teisnach

Das Werk Teisnach versteht sich als Systemlieferant und Zentrum für mechanische und elektronische Fertigung im Werksverbund von ROHDE & SCHWARZ. Hier entstehen u.a. Körperscanner, Gehäuse, Leiterplatten, TV- und Hörfunksender, kundenspezifische Funkkommunikationssysteme, mikromechanische Präzisionsteile sowie elektromechanische Sonderanfertigungen jeder Art. Als Auftragsfertiger werden Fertigungsdienstleistungen im Rahmen des kompletten Leistungsspektrums angeboten. Im Werk Teisnach sind rund 1.600 Mitarbeiter beschäftigt.

Ausgangssituation

  • Der erfolgreiche Fertigungsstandort Teisnach von ROHDE & SCHWARZ war 2016 mit der Herausforderung konfrontiert, dass kurz nacheinander drei langjährige Segmentleiter altersbedingt aus dem Unternehmen ausschieden, während neue Vertreter nachrückten.
  • Um die Zusammenarbeit im neuen Leitungsteam zu stärken, aber auch gleichzeitig das Thema „Führungskultur“ näher zu betrachten, fragte ROHDE & SCHWARZ im Jahr 2016 n&k für eine Workshopreihe für das Leitungsteam an.
  • Die konkrete Anfrage beinhaltete moderierte Werkleiter(WL)-Runden, in denen sich der Leitungskreis mit dem Thema „Kulturwandel“ auseinandersetzt. Dem Werkleiter war wichtig, dass die Mitglieder Strategien entwickeln, um diesen Kulturwandel initiieren, prägen und mit gutem persönlichem Führungsbeispiel vorangehen zu können.

Ziele

Die Workshopreihe …

  • schafft Bewusstsein für die Qualität der Zusammenarbeit in der WL-Runde und für die Tatsache, dass jeder Einzelne in der WL-Runde durch sein Verhalten und seine Kommunikation Verantwortung für das gemeinsame Gelingen mitträgt.
  • schafft gegenseitiges Vertrauen für die Zusammenarbeit im Alltag der WL‑Runde.
  • unterstützt dabei, Konflikte und unterschiedliche Meinungen als Chance für den Entscheidungsprozess zu begreifen, um damit die Qualität von Entscheidungen zu verbessern.
  • hilft dabei zu erkennen, wie jedes Mitglied die Verantwortung und Interessenvertretung für den eigenen Funktionsbereich wahrnimmt, aber gleichzeitig den gemeinsamen Standorterfolg im Blick hat.
  • stärkt die Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit der einzelnen Teammitglieder in gemeinsamen Meetings der WL-Runde.
  • hat das Ziel, als WL-Runde Vorbild und Beispiel für die Führungskräfte am Standort zu sein, damit sie ihr volles Potenzial für den Erfolg und die Zukunft des Standorts – und von ROHDE & SCHWARZ generell – nutzen.

Vorgehen und Ergebnis

  • Der Startschuss für die ersten Workshops im Jahr 2016 fiel auf Initiative des Werkleiters: Im Fokus stand zunächst eine Selbsteinschätzung der WL-Runde zu den Brennpunktthemen „Vertrauen untereinander, Nutzen von Konflikten, Vorleben von Commitment, Verantwortung für gemeinsame Leistungsstandards sowie gemeinsame Ergebnisverantwortung statt Silo-Denken.“ Dann startete die praktische Arbeit an den Themen. Ein neues Teammitglied wurde gut integriert. Besprechungen wurden wirksamer und effizienter. Schon nach kurzer Zeit war eine Verbesserung der segmentübergreifenden Zusammenarbeit spürbar.
  • In den Workshops im Jahr 2017 stellten sich die Mitglieder den Themen „Unternehmenskultur und Werte“ und lernten durch offenes, gegenseitiges Feedback in der WL-Runde individuelle „blinde Flecken“ kennen. Sie brachten kritische Themen auf den Tisch, loteten Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken aus und muteten sich selbst unangenehme aber erfolgskritische Fragen zu. Ein weiteres Teammitglied kommt in Kürze dazu und verstärkt die Runde. Auch 2018 wird die Leitungskreisarbeit weitergehen.

Kundennutzen

  • Kulturverändernde Entwicklungsmaßnahme für die Werkleiterrunde, die die zunehmende Dynamik, Komplexität und Geschwindigkeit im Geschäft des Standorts berücksichtigt
  • Gestiegene Wirksam- und Sichtbarkeit sowie positive Außenwirkung der WL-Runde für die Führungskräfte der nächsten Ebene
  • Hohe Identifikation für das kulturbildende Programm, weil die Mitglieder der WL-Runde der nächsten Führungsebene die eigenen Entwicklungsschritte und Erfolge im Sinne des Kulturwandels glaubwürdig transportieren und damit Vorbild sind
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